Dieter Vaupels Buchseite

 

Schön, dass Sie auf meiner Homepage gelandet sind. Hier finden Sie einiges zu meinen Veröffentlichungen in den vergangenen 35 Jahren. Einiges steht hier auch zum Download bereit. Mein umfangreiches persönliches Pressearchiv aus dieser Zeit ergänzt diese Homepage. Außerdem finden meine Studierenden der Universität Kassel/ FB 05/ Geschichtsdidaktik Materialien zu meinen geschichtsdidaktischen Seminaren.

 

Wer Fragen an mich hat, oder mich zu Veranstaltungen - insbesondere zu Lesungen aus meinen Büchern über Blanka Pudler oder Egbert Hayessen - einladen will, schickt mir einfach eine E-Mail: dieter.vaupel@t-online.de

Erfolg für unsere Initiative

Felsberger SPD macht einen Alternativvorschlag: Der Platz vor dem Bahnhof soll nun nach Egbert Hayessen benannt werden

  HNA Melsungen vom 19.06.2020

Initiative "Ein Platz für Egbert Hayessen!

 Mit der Gründung unserer Initiative kommt nun Bewegung in die festgefahrene Situation. Die HNA Melsungen und der ExtraTip Schwalm-Eder berichten in längeren Artikeln darüber.

  ExtraTip Schwalm-Eder vom 13.06.2020

Aus dem Herbstkatalog des SCHÜREN-Verlages:

Jüdisches Leben in Felsberg: Integration - Verfolgung - Erinnerung

"Etwas Schaden ist wohl bei den meisten Juden eingetreten"

Neuerscheinung über die jüdische Familie

Max und Betty Weinstein aus Felsberg

Aktuell im März 2020 bei Epubli erschienen:

Dieter Vaupel:

Wir haben überlebt. Familie Max und Betty Weinstein: Flucht als Rettung.

Broschüre - 36 Seiten - März 2020 - 6,99 €

Zu bestellen über www.epubli. de - www. amazon.de oder im örtlichen Buchhandel

Zum Inhalt: Im Mai 2020 werden in Felsberg vor dem Haus in der Untergasse 19 insgesamt sieben Stolpersteine zur Erinnerung an die Familie Weinstein verlegt. Die Familie wurde während der Zeit des Nationalsozialismus aus Felsberg vertrieben. Sie waren unerwünscht, weil sie Juden waren. Zum Glück konnten sowohl die Eltern Max und Betty Weinstein als auch deren Kinder rechtzeitig Felsberg verlassen und nach Übersee emigrieren. Nur durch Flucht überlebten sie den Holocaust.

 

Diskussion über die Benennung des Gensunger Bahnhofsplatzes

Keine Ehrung für Egbert Hayessen

HNA Melsungen vom 12.02.2020

 

Szenische Lesung über Blanka Pudler mit großer Resonanz

  HNA Kassel-Ost vom 1. Februar 2020

Holocaust Gedenktag - Vor 75 Jahren: Befreiung von Auschwitz

Flucht nach Holland rettete Max Weinstein nicht

Am 27. Januar jährt sich zum 75. Mal der Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Für 1.1 Millionen Menschen, darunter ein Million Juden, endete in dieser Tötungsfabrik ihr Lebensweg. Auch sechs Felsberger Juden wurden in den Gaskammern von Auschwitz ermordet. Einer von ihnen war Max Weinstein, dessen Lebensweg dort als 23-jähriger am 31. März 1944 endete. An ihn soll hier erinnert werden.

Max Weinstein hatte einen Weg gesucht, um vor dem sich in Felsberg gleich nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten massiv ausbreitenden Klima von Hass und Intoleranz gegenüber den Juden zu flüchten. Er emigrierte bereits als Jugendlicher in die Niederlande, lebte zunächst in Brackwede, später verdingte er sich als Landarbeiter in Rekum, einem kleinen Ort bei Arnheim. Max hoffte dort den Verfolgungsmaßnahmen durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Doch nachdem die Deutschen jedoch die Niederlande besetzt hatten, wurde er am 9. April 1943 in Heelsum verhaftet und in das KZ Herzogenbusch eingewiesen. Von dort brachte man ihn am 3. Juli 1943 nach Westerbork und acht Wochen später mit einem Sammeltransport nach Auschwitz.

 

Sein älterer Bruder Siegward, der die Flucht im Jahr 1936 aus Felsberg nach Argentinien ergriffen hatte, versuchte ihn wiederholt in Briefen dazu zu bewegen – zu einem Zeitpunkt, als dies noch möglich war – ihm nach Argentinien zu folgen. Doch Max lehnte ab, er war überzeugter Zionist, sein Ziel war es daher, nach Palästina zu gelangen.

Leicht hatte es Max schon als Kind in seinem Elternhaus nicht gehabt. Geboren im Jahr 1920, war er ein echter Nachkömmling.  Seine Geschwister Ida (1910), Johanna (1912) und Siegward (1914) waren deutlich älter als er. Vater Isidor, der ein Bruder von Robert Weinstein, dem ersten Todesopfer des Novemberpogroms war, starb bereits früh an seiner Zuckerkrankheit. Er war ein hoch angesehener Veteran des Ersten Weltkrieges und wurde 1928, als Max gerade acht Jahre alt war, mit allen militärischen Ehren er auf dem jüdischen Friedhof in Felsberg bestattet. Die Familie ohne Ernährer musste um ihr Überleben kämpfen. Bruder Siegward machte sich bereits in jungen Jahren als Fellhändler selbstständig und versuchte so die anderen Familienmitglieder mitzuernähren.  Durch den Tod der Schwester Johanna als 16-jährige wurde das Leid der Familie noch vergrößert. Die älteste Schwester Ida ging nach 1933 nach Hamburg und später nach Leipzig, um sich dort ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Auch sie überlebte wie Max den Holocaust nicht. Sie wurde nach Riga deportiert, wo sich ihre Spur verliert.

Emma Weinstein, der Mutter von Max, gelang noch im letzten Moment – Ende 1939 – die Flucht zu ihrem Sohn Siegward nach Argentinien. Sie musste die Übergriffe des Novemberpogroms in Felsberg noch miterleben. Ihr Hab und Gut, konnte sie nur noch sie zu Preisen weit unter dem tatsächlichen Wert an ihre „christlichen“ Nachbarn „verschleudern“. Ihr Umzugsgut, dass sie bei einer Spedition in Kassel aufgegeben hatte, kam nie in Argentinien an. 1941 wurde sie zwangsweise ausgebürgert, ihr Bankguthaben fiel an das Deutsche Reich.

Als Emma Weinstein dann in den 1950er Jahren aufgrund der erlittenen Traumatisierungen durch die Ermordung ihres Sohnes Max und ihrer Tochter Ida, sowie die ständigen Erniedrigungen und Diskriminierungen eine Gesundheitsschadensrente beim Amt für Wiedergutmachung beantragte, wurde dies abgelehnt. Ihre  Krankheit sei „anlagebedingt“, ein ursächlicher Zusammenhang zum Verfolgungsschicksal sei nicht festzustellen.

Am 24. Mai 2017 wurden zur Erinnerung an Emma, Ida, Siegward und Max Weinstein vor dem ehemaligen Wohnhaus der Familie in der Quergasse vier Stolpersteine verlegt.

51 Felsberger übelebten den Holocaust nicht

Laut dem Gedenkbuch des Bundesarchivs und Angaben der Gedenkstätte Yad Vashem haben insgesamt 51 Bürger Jüdischen Glaubens aus Felsberg den Holocaust nicht überlebt, 15 fanden den Tod in Riga, zehn in Theresiensstadt, andere In Buchenwald, Treblinka, Lod, Sobibor, Majdanek und Stutthof. Sechs Felsberg Juden wurden in Auschwitz umgebracht: Siegmund Adler *24.11.1893 in Felsberg; Bertha Israel geb. Goldschmidt *06.10.1892 in Felsberg; Bertha Köhler geb. Löwenstein *01.12.1869 in Felsberg; Helena Levie, geb. Weingarten *03.11.1863 in Felsberg; Sigismund O. Moses *20.12.1902 in Felsberg; Max Weinstein *23.08.1920 in Felsberg.

 

Schicksal der jüdischen Familie

Max und Betty Weinstein aus Felsberg

HNA Melsungen vom 10.01.2020

Filmprojekt über Blanka Pudler

HNA Fritzlar-Homberg vom 23.12.2019

Mein Vorschlag: Bahnhofsplatz nach Egbert Hayessen benennen

Manfred Schaake (HNA Melsungen) berichtet darüber

Ab Dezember 2019 in allen E-Book-Stores zu haben:

Auf einem fremden unbewohnbaren Planeten

 

Handreichungen, Kopiervorlagen und Aufgabenstellungen für den Unterricht in Jahrgangsstufe 7-13

 

73 Seiten
eBook (PDF)

ISBN 978-3-8012-7012-4

 

Erscheinungstermin: Dezember 2019

 

Erhältlich in allen eBook-Stores.

 

 

 

Die Handreichungen zeigen eine Fülle von Möglichkeiten für die didaktische Arbeit mit dem Buch »Auf einem fremden unbewohnbaren Planeten« auf. Die Arbeitsmaterialien helfen dabei, einzelne Aspekte im Unterricht schülerorientiert zu bearbeiten und zu vertiefen. Sie reichen von Anregungen zur Gestaltung eines Lesetagebuches über die Erarbeitung historischer Hintergründe bis hin zur Auseinandersetzung mit ethisch-moralischen und aktuell-politischen Fragestellungen.

 

Egbert Hayessen

Vortrag und Ausstellungseröffnung am 20. November 2019 in der Gedenkstätte Breitenau

Szenische Lesung

in der Gudensberger Synagoge am 9. November 2019 mit Alida Scheibli (oben)

Ankündigung in der HNA Fritzlar-Homberg vom 5.11.2019 (unten)

Egbert Hayessen - Ausstellungseröffnung und Buchvorstellung im Gensunger Bahnhof

Berichte aus der HN A Melsungen vom 18. und 21. Oktober 2019

T E R M I N E

 

21. September 2020 um 20.00 Uhr

Theaterstübchen Kassel

Szenische Lesung gemeinsam mit Alida Scheibli aus

Auf einem fremden unbewohnbaren Planeten

Musikalische Begleitung Alida Scheibli

 

26. September 2020

Klosterschule Roßleben

Vortrag mit Gespräch

Egbert Hayessen - Erinnerungen an einen fast vergessenen Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 und seine Familie

 

21. Oktober 2020 um 19.00 Uhr

Synagoge Felsberg

Buchvorstellung und Lesung

"Etwas Schaden ist wohl bei den meisten Juden eingetreten". Jüdisches Leben in Felsberg

(Neuerscheinung im Schüren-Verlag Marburg)

 

19. November 2020 um 19.00 Uhr

Cross-Jugendkulturkirche Kassel

Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Buchvorstellung und Lesung

Jüdisches Leben in einer nordhessischen Landgemeinde. Das beispiel Felsberg

    Sonntagszeit vom 22/23.9.2018

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